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park von san. rossore

Park von San Rossore

 

  • Verwaltung: Ente Parco di Migliarino, San Rossore, Massaciuccoli

  • Sitz: Via Aurelia Nord, 4 - Pisa

  • Tel.: 050/525500

  • Fax: 050/533650

  • E-mail: parco@sanrossore.toscana.it

  • Oberfläche: 24.000 ha

Gründungsjahr: 13. Dezember 1979 (L.R. n.61)

Der Regionalpark Migliarino San Rossore Massaciuccoli erstreckt sich über 24.000 ha in den Provinzen von Pisa und Lucca. Der Regionalpark bedeckt den Küstenstreifen zwischen Livorno im Süden und Viareggio im Norden. Im Hinterland erstreckt sich der Regionalpark bis zu Monte Quiesa. Während der römischen Kolonisierung war das Territorium durch Macchia und Wälder im Deltagebiet des Flusssystems Arno-Serchio, reich an Sanddünen und Lagunen, charakterisiert.

Der Regionalpark bedeckt ein Gebiet von ca. 40 km mit Küstenwäldern, Stränden und breiten Sümpfen, die urbar gemacht wurden und den See von Massaciuccoli umfassen. Dank der großen Vielfältigkeit an Pflanzen- und Baumarten, die von den Boden- und Klimabedingungen dieser Gegend bestimmt ist, ist die Flora des Regionalparks besonders wertvoll. In den Gebieten, die frei vom Wasser sind, ist die Steineiche eine der am meisten verbreiteten Baumarten. Oft ist die Landschaft auch von der italienischen Steinkiefer und der Strandkiefer geprägt.
Die interessanteste Umwelt ist aber in den Feuchtgebieten zu finden: es handelt sich um die so genannten „
Lame“ (sumpfigen Niederungen), wo die Vegetation vor allem aus Stieleiche, Esche, Pappel, Erle und einigen seltenen Pflanzenarten besteht, wie der Baumschlinge, einem Kletterpflanze, die in der Vergangenheit ziemlich verbreitet war.

Die breiten Torfgruben, von Schilfgürteln bedeckt, erhalten noch Zeugnisse von Relikten aus vergangenen Zeiten, wie beispielsweise den Sonnentau, einen Fleischfresser, der ziemlich selten im Mittelmeer ist. Diese Pflanzenarten gehören der Vegetation, die von Forschungen über den Blütenstaub in alten Torfgruben im See von Massaciuccoli identifiziert wurde: sie bestand aus Fichte, Legföhre, Birke, Kleefarn. Diese Baumarten stammen aus dem Norden; vor Tausenden Jahren, während der letzten Vereisung, sind sie bis zur Meereshöhe emigriert.

Der Strand, vor allem aus kalkhaltigem Sand, besteht aus einer Reihe von Dünen, wo unterschiedliche Pflanzenarten wachsen: am Strand leben Pionierpflanzen, im Inneren leben Pflanzen, die den Sand bilden und festhalten, und dann gibt es die Pflanzen, die auf den Dünen leben. Viele Tierarten, aus allen Klassen, leben im Park. In den sumpfigen Niederungen und in den Entwässerungskanälen, wo das Niederschlagswasser fließt, leben Hechte, Aale und einige Amphibienarten, wie der Kammolch, der Teichfrosch, der Springfrosch und die Erdkröte.

Die wichtigste Tiergruppe des Regionalparks sind die Vogelarten. Die Vielfalt an Habitaten und ihre Integration im Schutzgebiet ermöglicht die Beobachtung von unterschiedlichen Vogelarten. Während der Zugzeit auf den Stränden und Ufern des Regionalparks kann man Säbelschnäbler, Flamingos und Austernfischer sehen. Die sumpfigen Niederungen, dank ihrer besonderen Gestaltung, stellen einen guten Punkt für die Beobachtung der Schreitvögel dar. In den umliegenden Wäldern leben Spechte, Eichelhäher und andere Waldvögel. In Sümpfen und Feuchtgebieten sind die interessantesten und seltenen Vogelarten des Regionalparks zu finden: Rohrdommel, Stelzenläufer, Fischadler und die Rohrweihe, die hier ihre größte nistende und überwinternde Kolonie Italiens hat.